Was ist eine Wärmepumpe?
Eine Wärmepumpe ist ein Heizsystem, das Umweltwärme aus Luft, Erdreich oder Grundwasser aufnimmt und auf ein höheres Temperaturniveau bringt – so wird aus kostenloser Energie nutzbare Heizwärme.
Das Prinzip funktioniert wie ein umgekehrter Kühlschrank: Ein Kältemittel verdampft bei niedriger Temperatur, wird verdichtet und gibt die Wärme an das Heizsystem ab. Bei einer Wärmepumpe einbauen in Dortmund erreichen moderne Anlagen einen Wirkungsgrad von 300 bis 500 Prozent – aus einer Kilowattstunde Strom werden drei bis fünf Kilowattstunden Wärme. Diese Effizienz wird als Jahresarbeitszahl (JAZ) gemessen und ist entscheidend für die Wirtschaftlichkeit. Je niedriger die benötigte Vorlauftemperatur, desto effizienter arbeitet das System.
- Luft-Wasser-Wärmepumpe: Die häufigste Variante entzieht der Außenluft Wärme und eignet sich für die meisten Bestandsgebäude – geringer Platzbedarf, schnelle Installation und moderate Investitionskosten machen sie zur Standardlösung.
- Erdwärmepumpe (Sole-Wasser): Nutzt die konstante Temperatur im Erdreich über Erdsonden (Tiefenbohrung) oder Flächenkollektoren (Erdregister) – höherer Wirkungsgrad und leiserer Betrieb, aber aufwendigere Erschließung mit Bohrarbeiten.
- Grundwasser-Wärmepumpe: Nutzt Grundwasser als Wärmequelle und erreicht die höchste Effizienz – erfordert wasserrechtliche Genehmigung und geeignete Bodenverhältnisse.
- Warmwasserbereitung: Moderne Systeme übernehmen neben der Raumheizung auch die Warmwasserbereitung – eine Anlage für alle Wärmeanwendungen im Haus.
Was kostet es, eine Wärmepumpe einzubauen in Dortmund?
Wärmepumpe einbauen in Dortmund kostet für ein Einfamilienhaus zwischen 25.000 und 50.000 Euro – abhängig von Wärmepumpentyp, Erschließungsaufwand und notwendigen Anpassungen am Heizsystem.
Die Gesamtkosten setzen sich aus Anschaffung, Installation und eventuellen Zusatzarbeiten zusammen. Im Rahmen einer energetischen Wärmesanierung in Dortmund können bis zu 70 Prozent der Kosten durch Fördermittel gedeckt werden. Durch die hohe Effizienz kann Wärme aus der Wärmepumpe trotz höherem Strompreis pro Kilowattstunde wirtschaftlich sein – entscheidend sind Stromtarif, Vorlauftemperatur und die erreichbare Jahresarbeitszahl. Ein Fachbetrieb erstellt nach der Vor-Ort-Begehung einen detaillierten Kostenvoranschlag mit Förderberechnung.
- Luft-Wasser-Wärmepumpe: 15.000–25.000 Euro für das Gerät plus 5.000–10.000 Euro für Installation – die wirtschaftlichste Option beim Wärmepumpe einbauen in Dortmund.
- Erdwärmepumpe mit Sonden: 20.000–30.000 Euro Gerät plus 15.000–25.000 Euro für Bohrungen – höhere Investition, dafür niedrigere Betriebskosten.
- Heizkörpertausch: Falls größere Heizkörper oder Flächenheizungen nötig sind, kommen 5.000–15.000 Euro hinzu – oft aber nicht erforderlich.
- Förderung abziehen: Nach Abzug der KfW-Förderung (30–70 %) verbleiben bei vielen Projekten Eigenkosten von 10.000–20.000 Euro. Damit ist eine energetische Wärmesanierung in Dortmund mit Wärmepumpe oft günstiger als ein neuer Gaskessel ohne Zuschuss.
Welche Voraussetzungen braucht mein Haus?
Ein Haus eignet sich grundsätzlich für eine Wärmepumpe, wenn es ausreichend gedämmt ist und das Heizsystem mit niedrigen Vorlauftemperaturen betrieben werden kann.
Vor dem Wärmepumpe einbauen in Dortmund prüft der Fachbetrieb die baulichen Gegebenheiten. Auch ältere Gebäude lassen sich oft mit überschaubaren Anpassungen fit für eine Wärmepumpe machen. Bei Häusern mit schlechtem Dämmstandard kann eine energetische Wärmesanierung in Dortmund sinnvoll sein, die Dämmmaßnahmen und Heizungstausch kombiniert – so profitieren Sie von Synergieeffekten und maximaler Förderung.
Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Faktoren:
| Faktor | Anforderung |
|---|---|
| Dämmstandard | Gut gedämmte Gebäude ideal, aber auch KfW 100 oder schlechter möglich |
| Vorlauftemperatur | Optimal unter 55 °C – Fußbodenheizung ideal, Heizkörper oft ausreichend |
| Platzbedarf außen | Luft-Wasser: ca. 1–2 m² für Außengerät, Abstand zu Nachbarn beachten |
| Platzbedarf innen | Technikraum für Inneneinheit, Pufferspeicher und Regelung (ca. 2–4 m²) |
| Stromanschluss | 400-V-Anschluss erforderlich, ggf. Zählerplatz für Wärmepumpentarif |
| Genehmigungen | Erdwärme: Anzeige bei Bergbehörde; Grundwasser: wasserrechtliche Erlaubnis |
Wie hoch ist die Förderung für Wärmepumpen?
Die KfW fördert den Einbau einer Wärmepumpe mit mindestens 30 Prozent Zuschuss – mit Boni für Einkommensabhängigkeit und Austausch fossiler Heizungen sind bis zu 70 Prozent möglich.
Die Förderung läuft über das Programm KfW 458 (Heizungsförderung für Privatpersonen). Der Antrag muss vor Beginn der Arbeiten gestellt werden. Bei einer energetischen Wärmesanierung in Dortmund übernimmt ein Fachbetrieb auf Wunsch die Antragstellung.
- Grundförderung: 30 % der förderfähigen Kosten (max. 30.000 Euro) – gilt für alle Eigentümer, die eine Wärmepumpe einbauen in Dortmund.
- Klimageschwindigkeitsbonus: 20 % zusätzlich für selbstnutzende Eigentümer bei Austausch einer funktionsfähigen Öl-, Gas- oder Kohleheizung – der häufigste Bonusfall.
- Einkommensbonus: 30 % extra für Haushalte mit maximal 40.000 Euro zu versteuerndem Jahreseinkommen – kombinierbar mit anderen Boni.
- Effizienzbonus: 5 % zusätzlich für natürliche Kältemittel (Propan) oder Erdwärme/Grundwasser als Wärmequelle.
- Maximale Fördersumme: Die Deckelung liegt bei 70 % der förderfähigen Kosten, maximal 21.000 Euro Zuschuss bei Einzelmaßnahmen – für die meisten Projekte beim Wärmepumpe einbauen in Dortmund eine erhebliche Entlastung.
Wie läuft der Einbau einer Wärmepumpe ab?
Der Einbau einer Wärmepumpe dauert in der Regel zwei bis fünf Tage – von der Demontage der alten Heizung bis zur Inbetriebnahme. Bei Erdwärmepumpen mit Bohrungen verlängert sich die Gesamtdauer auf etwa zwei Wochen.
Vor den eigentlichen Arbeiten steht die sorgfältige Planung: Heizlastberechnung nach DIN EN 12831, Geräteauswahl und Förderunterlagen. Für den KfW-Antrag (458) wird eine Bestätigung zum Antrag (BzA) benötigt und es muss ein Liefer- oder Leistungsvertrag mit aufschiebender oder auflösender Bedingung vorliegen. Nach Erhalt der KfW-Zusage kann die Umsetzung starten. Beim Wärmepumpe einbauen in Dortmund koordiniert die Reinold Kissing GmbH alle Schritte und stimmt sich mit Elektrikern, Heizungsbauern und gegebenenfalls Bohrfirmen ab.
- Beratung und Planung: Vor-Ort-Termin mit Bestandsaufnahme, Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 und Angebotserstellung – diese Unterlagen bilden die Grundlage für den Förderantrag.
- Förderantrag: Antragstellung im KfW-Kundenportal mit BzA und bedingt geschlossenem Vertrag – nach Erhalt der Zusage kann die Umsetzung starten. Die Bearbeitungszeit beträgt aktuell etwa 2–4 Wochen.
- Demontage Altanlage: Abbau der alten Heizung inklusive fachgerechter Entsorgung von Öltank oder Gasanschluss.
- Installation: Aufstellung Außen- und Inneneinheit, Verrohrung, Elektro- und Hydraulikanschluss – je nach System zwei bis fünf Tage.
- Inbetriebnahme: Befüllung, Funktionsprüfung, hydraulischer Abgleich und Einweisung – die Anlage ist betriebsbereit.
Lässt sich die alte Heizung mit einer Wärmepumpe kombinieren?

Ja, eine Hybridlösung kombiniert Wärmepumpe und Gasheizung – die Wärmepumpe übernimmt den Großteil der Heizarbeit, der Kessel springt nur bei sehr niedrigen Temperaturen ein.
Hybridheizungen eignen sich besonders für Altbauten mit hohem Wärmebedarf oder wenn der Gaskessel noch funktionstüchtig ist und nicht vorzeitig ersetzt werden soll. Bei einer energetischen Wärmesanierung in Dortmund kann dies eine wirtschaftliche Übergangslösung sein – die Wärmepumpe übernimmt den Großteil der Heizarbeit, der Gaskessel springt nur bei sehr niedrigen Außentemperaturen unter minus 5 Grad ein. Die Tabelle zeigt die wichtigsten Optionen:
| Variante | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Nur Wärmepumpe | 100 % erneuerbar, maximale Förderung, kein Gasanschluss nötig | Höhere Investition, ggf. Heizkörpertausch |
| Hybrid (WP + Gas) | Bestehender Kessel nutzbar, geringere Anpassungen | Weiterhin fossiler Anteil, weniger Förderung |
| WP + Solarthermie | Solare Warmwasserbereitung entlastet die Wärmepumpe | Zusätzliche Dachfläche und Investition nötig |
| WP + Photovoltaik | Eigenstrom senkt Betriebskosten, mehr Autarkie | Stromüberschuss oft im Sommer, Heizbedarf im Winter |
Warum einen Fachbetrieb beauftragen?
Eine Wärmepumpe einbauen in Dortmund erfordert Fachwissen in Heizungstechnik, Elektrik, Kältemittelhandhabung und Fördermittelrecht – Fehler bei Planung oder Installation führen zu Effizienzverlusten, höheren Stromkosten und Fördermittelrückforderungen.
Ein Fachbetrieb übernimmt die Heizlastberechnung nach Norm, wählt das passende System aus, dimensioniert Pufferspeicher und Hydraulik korrekt und stellt den Förderantrag fristgerecht. Der hydraulische Abgleich – Pflicht bei gefördertem Heizungstausch – sorgt dafür, dass alle Räume gleichmäßig warm werden. Die Gewährleistung auf Material und Arbeit gibt zusätzliche Sicherheit für die nächsten Jahre. Reinold Kissing GmbH in Dortmund begleitet Projekte von der ersten Beratung bis zur Inbetriebnahme und darüber hinaus mit Wartungsverträgen.
- Heizlastberechnung: Korrekte Dimensionierung nach DIN EN 12831 verhindert Über- oder Unterdimensionierung – eine zu große Anlage taktet häufig, eine zu kleine liefert nicht genug Wärme. Beides kostet Effizienz und Geld.
- Förderantrag: Fehler im Antrag gefährden den Zuschuss oder führen zu Rückforderungen – ein erfahrener Betrieb kennt die Anforderungen, Fristen und erforderlichen Nachweise genau.
- Hydraulischer Abgleich: Pflicht bei gefördertem Wärmepumpe einbauen in Dortmund – sorgt für gleichmäßige Wärmeverteilung.
- Gewährleistung: Fachbetriebe bieten Garantie auf Material und Installation – bei Eigenleistung entfällt dieser Schutz.
Häufige Fragen zum Wärmepumpe einbauen in Dortmund

Wie laut ist eine Wärmepumpe?
Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen erreichen Schallleistungspegel von 50–60 dB(A). Bei der Aufstellung zählt weniger ein fixer Grenzabstand als die Einhaltung der zulässigen Immissionswerte nach TA Lärm. In NRW sind Wärmepumpen abstandsflächenrechtlich privilegiert, trotzdem sollte der Aufstellort mit Schallberechnung geplant werden. Schallschutzhauben und schwingungsdämpfende Fundamente können die Lautstärke zusätzlich reduzieren. Split-Geräte mit Innenaufstellung sind besonders leise.
Funktioniert eine Wärmepumpe auch im Altbau?
Ja, auch Altbauten lassen sich mit einer Wärmepumpe effizient beheizen. Entscheidend ist die erreichbare Vorlauftemperatur – optimal sind unter 55 °C. Oft reichen die vorhandenen Heizkörper aus oder werden durch größere Modelle ersetzt. Hochtemperatur-Wärmepumpen können sogar Vorlauftemperaturen bis 70 °C erreichen. Eine energetische Wärmesanierung in Dortmund kann parallel Dämmmaßnahmen an Fassade, Dach oder Kellerdecke beinhalten, um den Wärmebedarf zu senken.
Wie lange hält eine Wärmepumpe?
Die Lebensdauer einer Wärmepumpe liegt bei 15–25 Jahren – vergleichbar mit einer Gasheizung. Erdwärmepumpen erreichen oft längere Laufzeiten, da sie weniger mechanischem Verschleiß unterliegen. Regelmäßige Wartung verlängert die Lebensdauer und sichert die Effizienz. Die meisten Hersteller bieten Garantien von 5–10 Jahren auf den Verdichter.
Was passiert bei Stromausfall?
Bei Stromausfall stoppt die Wärmepumpe. Die Pufferspeicher überbrücken kurze Ausfälle von einigen Stunden. Für längere Unterbrechungen gibt es Notstromlösungen oder Hybridheizungen mit zweitem Wärmeerzeuger. In der Praxis sind längere Stromausfälle in Deutschland sehr selten.
Muss ich den Stromanschluss erweitern?
In den meisten Fällen reicht der vorhandene Hausanschluss aus. Ein 400-V-Drehstromanschluss ist erforderlich, der in fast allen Einfamilienhäusern vorhanden ist. Der Elektriker prüft die Absicherung und beantragt bei Bedarf einen separaten Zähler für den Wärmepumpentarif – dieser ist oft 20–30 Prozent günstiger als der normale Haushaltsstrom.
Kann ich meine Wärmepumpe mit Photovoltaik kombinieren?
Ja, die Kombination ist sehr sinnvoll und wirtschaftlich. Photovoltaik kann einen Teil des Strombedarfs decken und Betriebskosten senken, der größte Heizbedarf liegt jedoch oft in sonnenärmeren Monaten. Ein Energiemanager steuert den Betrieb so, dass möglichst viel Eigenstrom genutzt wird. Bei Wärmepumpe einbauen in Dortmund berät Fachbetrieb Reinold Kissing GmbH zur optimalen Systemkombination und Speicherlösung.
Fazit
Wärmepumpe einbauen in Dortmund lohnt sich: Die Technik ist ausgereift, die Förderung attraktiv und die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen langfristig wirtschaftlich. Die Kosten liegen bei 25.000–50.000 Euro vor Förderung, nach Abzug der Zuschüsse oft bei 10.000–20.000 Euro Eigenanteil. Besonders im Rahmen einer energetischen Wärmesanierung in Dortmund ergibt sich ein stimmiges Gesamtkonzept aus Heizungstausch, Dämmung und eventuell Photovoltaik. Der nächste Schritt: Vor-Ort-Termin mit einem Fachbetrieb vereinbaren, Heizlast berechnen lassen und Förderantrag stellen – am besten vor der nächsten Heizperiode.
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